Die Solarmodule unserer Überbauung werden nur alle drei Jahre gereinigt. Ist das bei liegenden Modulen in einem Stadtgebiet ausreichend, um eine akzeptable Stromproduktion sicherzustellen (jetziger Zustand siehe Fotos)? Was gibt es für Erfahrungen zum Verhältnis von Reinigungskosten und nachfolgender Effizienzsteigerung bei so kleinen Anlagen (siehe Fotos)?
So klein ist deine (MB)-Anlage nicht. Für eine ähnliche; Ost ^ West hatte ich kürzlich eine Offerte verlangt von einem Solarteur.
Danach berechnet, dass sich ein Repowering eher lohnt.
Die neuen Module sind wesentlich leistungsfähiger und in weniger als Jahresfrist amortisiert.
-Eigentlich traurig, noch funktionierendes Zeug zu entsorgen.
Doch eine andere 130 kWp-Anlage werden wir im Frühjahr an einem Regentag mit der Fegbürste selber reinigen. Ich erwarte jedoch keine diesbezügliche Rendite in der Stromproduktion.
einstein0
Bei flach liegenden Modulen im Stadtgebiet ist eine Reinigung alle drei Jahre oft grenzwertig. Verschmutzung kann 5–15 % Ertrag kosten. Bei kleinen Anlagen übersteigen Reinigungskosten den Mehrertrag häufig, außer bei sichtbar starker Verschmutzung.
Vielen Dank für eure Antworten, Volker und Peter. Gute Argumentationshilfen!
Wir sind nun dabei, mit unserem Betriebsunterhalt Kontakt aufzunehmen und uns gemeinsam die Situation genauer ansehen - und hoffentlich verbessern!
ich würde einen teil der anlage der auf einem separaten tracker läuft reinigen. dann die daten vom wechselrichter auslesen und die tracker vergleichen. auf gleiche verschattung und ausrichtung usw achten. ev vorher beobachten ein paar tage und nach dem reinigen von dem teilbereich.
bist die ertragseinbusse relavant wir sieht es schon ziemlich schlimm aus! soband spezialgerät notwendig ist was mit entsprechenden kosten verbunden ist dann wird es sehr zäh dass sich das rechnet.
wenn man die anlage auf dem flachdach (ev gesichtert) vernünftig begehen kann ist es ev am einfachsten während einem regen die dinger sanft zu „schrubben“
