ZEV oder vZEV bei neuer PV-Anlage über ganzes DEFH Dach und gemeinsamer WP?

Hallo zusammen

Wir haben ein DEFH im BKW-Netz (angeschlossen an der gleichen Muffe (daher vZEV möglich).
Der Nachbar (Links im Bild und Schwiegervater (daher muss nicht alles aufs 5i abgerechnet werden)), hat eine WP für seine Heizung und Wasser. Wir werden dort auch anschliessen können (jedoch nur die Heizung, das Wasser wird elektrisch geheizt werden).
Nach unserem Hausanschluss (HAK) ist ein Zähler für die Speisung eines Sunrise-VK an der Strasse installiert.
Wir möchten nun eine PV-Anlage (Total ca. 18kVA) und eine Batterie gemeinsam kaufen und nutzen.
In ferner Zukunft sind dann auch jeweils ein Elektroauto denkbar.
Ich habe das mal alles prinzipiell für den Bisherigen Ausbau und als Variante vZEV im Bild im Anhang gezeichnet (Z steht für Zähler (Privat oder BKW)).
Dazu eben 3 Fragen:

  • Stimmt das Schema für die vZEV oder was würdet ihr verbessern?
  • Für die ZEV-Variante würde ich den Anschluss fürs Elektrische (ELE) einfach auf unseren HAK anschliessen lassen, und den HAK des Nachbaren auflösen lassen, korrekt?
  • Was spricht für ein ZEV und was für ein vZEV, resp. was ist über alles (inkl. allen Nachträglichen Kosten) die günstigere Variante?

Beste Grüsse
Stefan

Hätte da jemand ein paar Ideen für eine Anwort? :slight_smile:

Hi,
Bei einem ZEV musst du einen HAK auflösen und in private Zähler investieren, Kabel ziehen, Bewilligung beantragen… Ich glaube nicht dass die Kosten für den Umbau zu einem ZEV rentieren werden. Bei einem vZEV bleiben dir die Zählerkosten beim Netzbetreiber, das scheint mir aber viel billiger als der Umbau. Das musst du natürlich selber rechnen.
Nimm z. B. nur einmal das Kabel das du ziehen musst und schaue diese Kosten an. Ein ZEV ist dann auch permanent und bei einem Verkauf von einer Wohneinheit müsste das (vielleicht) wieder rückwärts gemacht werden.
Gruss

Zum Post-it Schema kann ich keine Aussage machen… Frag deinen Elektriker. Anschlussleistung, Kabelquerschnitte, Netzanschlussregeln…