Hier die Antwort von SM: Dazu müsstest du aktuell einen virtuellen Summenzähler erstellen. Der Solar-Manager nimmt dann alle Whatwatt zusammen, um einen virtuellen Bilanzpunkt zu erstellen. Es wird im Manager dann wie eine einzige Anlage betrachtet. Ist somit im LEG oft schwierig, rentabel zu behalten, und ist eher für vZEV’s angedacht.
Zukünftig sollten wir eine „Community“ Funktion anbieten können. Wo dann die anderen Benutzer wie einen „virtuellen“ Solar Manager haben und es nicht direkt als eine einzige Anlage betrachtet wird.
„…und ist eher für vZEV gedacht…“ Genau. Ich habe diesen Fall, also vZEV mit meinem Nachbarn, errechnet.
Wenn ich bei mir einen 32kWh Speicher installiere, und der Nachbar mir noch CHF 150.00 pro Jahr von seinem Vorteil von CHF 300.00 abgibt, bis sich der Speicher amortisiert hat, kann ich das Ganze in 6.5 Jahren abzahlen.
Falls jemand die Berechnung sehen will, kann ich sie hier reinstellen. Dass man im vZEV die Netznutzung nicht bezahlen muss, macht den Unterschied zum LEG.
Wiederholung Online-Treff dynamische Abnahmevergütungen
Liebe alle, der VESE Online-Treff vom 30.9. war total überbucht und wir hatten nicht rechtzeitig eine Zoom-Erweiterung für mehr als 100 Teilnehmer gekauft.
Deswegen gibt es eine Wiederholung am 14. Oktober, Mittwoch, von 18-19 h: 14. Okt. 2026: Dynamische Photovoltaik-Abnahmevergütungen ab 2027 - Konsequenzen für die Praxis - VESE
Alle, die das letzte Mal nicht teilnehmen konnten, und klar auch die, die nochmals mitdiskutieren wollen, sind herzlich eingeladen!
Danke Lucas. Leider kommt man bei dem Link nur rein wenn man einen Account hat, und den wiederem bekommt man nur, wenn man ein Gerät von SM hat. Macht aber nichts, wichtig ist mir zu wissen, dass es machbar ist.
Gruss, Jürg
Noch eine Überlegung zu deinem Blog:
Die Befürchtung, dass es durch das gleichzeitige Abregeln vieler Anlagen zu Problemen kommen könnte, relavitiert sich etwas dadurch, dass der Abschaltpunkt unterschiedlich eingestellt werden wird:
Es werden nicht überall die gleichen HKN ausbezahlt.
Bei Anlagen 30 - 150kWp ist die Mindestvergütungsprämie unterschiedlich, also von 6Rp/kWh abwärts.
Der RMP ist nicht zum Voraus bekannt - er wird unterschiedlich eingeschätzt werden.
oben hast du geschrieben: „Ich bin mir nicht sicher ob man 2026 vergleichen kann, ich hab ja eine Tabelle gemacht mit 2024-2026. Der Krieg im Iran hat schon Auswirkungen und die Hitze/Trockenheit auch. Wenn jetzt nächstes Jahr ein normales Jahr wird, wirst du viel mehr minus Stunden haben.“ Hier vermutest du, dass 2026 ein Jahr mir relativ wenig minus Stunden war?
Auf der Seite pvtarif - VESE kann man die Auswirkung der Negativpreise auch für die Vergangenen Jahre berechnen. Dabei hätten wir 2026 ein absolutes Rekordjahr, und die Tendenz ist grundsätzlich aufsteigend.
Ich vermute, dass ich hier etwas nicht richtige verstehe…
Ja ab Juli war es eher ein Jahr mit wenig minus Stunden. Auch aktuell sind die Preise im day ahead relativ hoch. Am Dienstag Abend waren wir bei 330€/mWh, das sind, habs jetzt nicht erforscht, eher Dunkel Flaute Preise. Aber wenn du die Speicherseen in GR anschaust mit etwas unter 65% tendenz schon wieder leicht sinkend, den Gaspreis, Ölpreis wundert es nicht… zum glück sind noch ein paar Sonnenstrahlen durchgekommen heute, sonst wäre ich nicht durch die Nacht gekommen ohne Netzbezug.
Diese Daten, sofern es die Hundskomunen Day Ahead Preise sind, können von unterschiedlichen Quellen, wie energy charts oder ENTSOE per API eingelesen werden. So mache ich es für meine Webseite. Wenn die Preise davon abweichen ja dann müsste eine separate API vom EW vorhanden sein.
Ja, aber die Euro/CHF Umrechnung ist da nicht definiert. Ich erwarte eigentlich von jedem EVU das einen dynamischen Preis einführt, dass es diesen zur Verfügung stellt als API oder eine API Quelle zeigt die es als Referenz verwendet. Es muss möglich sein, dass die Rechnung die ich mit meinem EMS mache, am Ende vom Monat mit meiner Stromrechnung übereinstimmt.
An der VSE Fachtagung Energiedaten am 15.10. ist in einem Vortrag folgender Vergleich für PVA < 30 kWp präsentiert worden. Aus diesem Beispiel von 100 kWh bei -5 Rp/kWh geht hervor, dass um 1 Fr weniger Verlust bei trotzdem Einspeisen (netto -2) verursacht wird, als beim Abregeln der PV-Produktion (-3). Dies liegt an der „Pauschal-Methodik“ der Auszahlung von Prämie und HKN auf allen eingespeisten kWh, auch denen bei negativen Preisen.
Mit der aktuellen HKN Vergütung der BKW von 2 Rp/kWh würde sich die Differenz zu Gunsten der Einspeisung beinahe verdoppeln. Das angestrebte Ziel wird in diesem Beispiel somit nicht erreicht.
Der Vergleich in dieses Beispiel würde zu einem umgekehrten Ergebnis kommen, falls (1.) die Prämie nahezu Null ist und (2.) im Sommer kein HKN mehr bezahlt würde. Groupe-E hat den HKN im Sommer bereits auf 1 Rp/kWh gesenkt.
Interessant. Ich vermute, dass nicht alle EVUs das genau gleich umsetzen. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie eine Klausel reinschreiben, dass sie für negative kWh keine HKN vergüten.
Das meint Gemini: Weil immer mehr Endkunden Wärmepumpen und E-Autos nutzen, führen grosse EVU wie die BKW, die EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) und die CKW (Centralschweizerische Kraftwerke) freiwillig dynamische Wahltarife inklusive passender APIs ein. Wer als Stromanbieter in Zukunft attraktiv bleiben will, baut diese Internet-Schnittstellen für EMS-Anbieter (wie Solar Manager oder Loxone) von sich aus auf. [1, 2, 3]
Die Frage ist halt, kann Solarmanager 600 API zugänge zuverlässig verwalten ohne das die Kosten ihrerseits explodieren, und das dropdown meue wird da zimelich unübersichtlich ? und in der Schweiz hat man ja keine Wahl zu welchem EW man geht (unter 100’000kWh verbrauch) also wieso sollten sie sich um Attraktivität kümmern ?