Am Sonntag hat der Solarmanager bei mir das erste mal die 2 WR die er kann abgeregelt. Ich habe zu Testzwecken bereits die Spotmarktvergütung hinterlegt und hatte den HKN vergessen. So waren die Preise am Sonntag 27 September über ein paar h bei -0.2 bis -0.5Rp/kWh. Der Installateur hatte mir zwar gesagt er hätte nur den Solaredge aktiviert zum runterregelen (er hatte es vorher noch nie gemacht) aber der Kostal hat auch runter geregelt. Hier könnt ihr schauen wie das aussieht. Wieso am Morgen noch Bezug war obwohl klar war, das alle Akkus relativ schnell voll sein werden… keine Ahnung. So ganz Serienreif ist Aria wohl doch nicht.
da ist noch ein Artikel bei energie-experten
Wie betreibe ich meinen Batteriespeicher optimal? – Energie-Experten
Wirtschaftlich bei grosser Differenz zwischen Strompreis und Einspeisevergütung.
Dynamische Tarife ermöglichen zusätzliche Erträge.
Netzdienliche Nutzung kann weiteres Einkommen bringen.
Optimale Grösse und intelligentes Energiemanagement sind entscheidend.
… und ein Erklärvideo der EKZ zu den Rückliefervergütung 2027
Mittwoch, 30.09.26 um 18.00 Uhr: VESE Online-Treff - VESE Photovoltaik-Abnahmevergütungen ab 2027 – Funktionsweise und Konsequenzen für die Praxis
Hallo Jürg
Ich bin Michael von WattMatch, nicht vakuum. Die 280 kWp waren vakuums Anlage.
Vorweg: Mit 43 kWp fällst du nicht unter den Vertrag ab 150 kW aus meinem ersten Beitrag, sondern unter unseren normalen Produzentenvertrag. Ich antworte darum für deinen Fall.
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Besetztes Gebiet. Das Gesetz kennt keine Gebietsexklusivität: Dass SAK onergy im Gebiet eine LEG betreibt, verhindert keine zweite daneben. Entscheidend ist, wer mitmacht. Eine Messstelle kann nur in einer LEG sein, wer heute bei onergy ist, müsste dort also zuerst austreten. Der VNB muss mitarbeiten: Messdaten liefern, den Netzrabatt anwenden und die LEG innert der gesetzlichen Frist aktivieren. Den Aufbau (Perimeter, Teilnehmer, Dossier beim VNB) haben wir weitgehend automatisiert. Zu den Einrichtungsgebühren, die Lucas erwähnt: Die StromVV-Revision, die bis Mitte Juli in der Vernehmlassung war, will sie in die anrechenbaren Netzkosten verschieben; entscheiden wird der Bundesrat laut ElCom voraussichtlich Ende Herbst. Bis dahin kann ein VNB sie noch verlangen. Von uns gibt es keine Eintrittsgebühr.
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Negative Preise. Deine neue Rechnung zeigt es gut: Die CHF 162 an Negativpreisen fallen nur auf den Teil an, der nicht in der LEG verbraucht wird. Jede kWh, die deine Nachbarn in der LEG verbrauchen, wird dir zum LEG-Preis vergütet. Der wird einmal pro Jahr aus den publizierten Tarifen berechnet und hängt nicht vom Spotpreis ab, auch nicht in einer Stunde mit negativem Preis. Drosseln lohnt sich also, aber nur für den Rest: auf den LEG-Verbrauch abregeln, nicht auf null. Dafür braucht es Live-Daten, und das ist genau dein Punkt 4.
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Speichern. Du hast es oben schön vorgerechnet, und du hast recht: Bei einem einzigen LEG-Preis bringt es nichts, eine kWh vom Mittag auf den Abend zu schieben, wenn sie am Mittag ohnehin in die LEG gegangen wäre; mit 10% Verlust sogar etwas weniger. Lohnend ist die Batterie für den Überschuss, den die LEG am Mittag nicht aufnimmt und der sonst zum tiefen oder negativen Spotpreis ins Netz ginge. Einen Anreiz, der Batterie am Abend mehr zu zahlen, gibt es heute nicht. Siehe Punkt 4.
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Ja, genau da wollen wir hin. Zwei Punkte stehen auf unserer Roadmap, nach den Erfahrungen mit den ersten Gemeinschaften. Erstens ein Doppeltarif in der LEG, damit wer mittags speichert und abends liefert, am Abend mehr bekommt. Zweitens eine Steuerung pro LEG nach Spotpreis und Verbrauch der Teilnehmer. Für das Zweite brauchen wir zuerst Daten und Erfahrung: Die Lastgänge vom VNB kommen heute erst am Folgetag, für eine Steuerung in Echtzeit braucht es eine eigene Auslesung an den Zählern (etwa einen IoT-Adapter wie den gPlug, den GEAG erwähnt hat).
Hättest du Interesse, bei einer der ersten LEG mitzumachen? Den Rechner für Anlagen unter 150 kW findest du hier: Verkaufen Sie Ihren Solarüberschuss an Ihre Nachbarn | WattMatch
Gruss, Michael
Danke Michael,
sehr informativ.
Da ich schon der LEG Onergy beigetreten bin, könnte ich nicht sofort wechseln. Vielleicht wird es später ein Thema, wenn es schlecht anläuft hier. Ich werde schon noch versuchen, dass sich die politische Gemeinde einsetzt, bzw. mithelfen, dass die Bevölkerung gut informiert wird.
Gerne geschehen, Jürg, und danke für die offene Antwort.
Das verstehe ich gut. Viel Erfolg mit der Gemeinde: Eine gut informierte Bevölkerung hilft jeder LEG, egal wer sie betreibt. Falls es später ein Thema wird oder du Fragen hast, erreichst du uns jederzeit unter contact@wattmatch.ch.
Gruss, Michael
Erschwerend oder in meinem Fall nicht wirtschaftlich möglich, ist es im Fall mit verschiedenen Netzbetreibern. (Wer bezahlt die Netzgebühren. )
Also Standorten in verschiedenen Kantonen. Auch wenn sie dem selben Eigentümer gehören. Wollten den überschüssigen Strom der einen PV-Grossanlage im AG im Kanton Zürich nutzen.
(Industrie, Energiegrossbezüger)
Kannst du noch präzisieren: Was muss mein Nachbar haben, dass es funktioniert?
Bezahlt der VNB den HKN, wenn gespeicherter Solarstrom eingespeist wird?
Die Antwort von Onergy: „Ist ein Anlage für die HKN-Abnahme angemeldet, müssen diese auch für die Rückspeisung aus dem Speicher abgenommen werden.“
Wie oben von Lucas erwähnt, wird dieser leider auf auf 0.5Rp/kWh fallen nächstes Jahr - aber immerhin.
Sorry, das ist nicht erschwerend oder wirtschaftlich nicht möglich, das ist im Gesetz so nicht vorgesehen, also verboten. Im Gesetz definiert, ist ein LEG bei nur einem VNB , in nur einer Gemeinde UND nur auf einer Netzebene.
Das verstehe ich auch so. Was nicht möglich ist, ist mit der gleichen Batterie billigen Strom aus dem Netz laden und dann wieder in Netz einspeisen. Ich glaube , sobald man die Batterie mit Strom aus dem Netz laden kann, kriegt man keine HKN mehr.
Dazu schrieb mir Onergy: " Der Speicher kann sowohl aus dem Netz geladen als auch ins Netz entladen werden (z. B. für Systemdienstleistungen).
- Netzkosten-Rückerstattung: Für Energie, die aus dem Netz bezogen und später wieder eingespeist wird, kann das Netznutzungsentgelt auf Antrag zurückerstattet werden.
- Voraussetzung: Ist am Ort der des Speichers eine Produktionsanlage vorhanden, so muss der Speicher zwingend über eine separate Messung verfügen."
Nicht ganz klar aus dieser Antwort ist, wie hoch dann die Vergütung wäre. Ich gehe vom Spotmarktpreis aus.
Der Teilnehmer müsste so ein Whattwatt haben das seinen Zähler (sind aktuell nicht alle möglich, meiner z.B. nicht da zu alt, er müsste also ersetzt werden) permanent ausliest und die Daten in die Cloud schickt wo sie der Solarmanager (in meinem Fall) dann berücksichtigen würde. Aber ob das wirklich so funktionieren würde habe ich bei SM angefragt.
Glaube ich so nicht, erstens kann der VNB nicht wissen ob du die Batterie aus dem Netz geladen hast, es kann ja auch ein Auto oder Boiler sein. Aber die Frage stellt sich ja nicht wirklich, kaufen ist viel teurer als man den Strom verkaufen kann. Wenn du die Netzgebühren zurück willst brauchst du einen eigenen Zähler der wiederum wohl xy Fr/Monat kostet…
In Kombination mit einem grossen Stromliefervertrag ist fast alles möglich. Daher mein Beitrag. Damit sich möglicherweise der ein oder andere den Aufwand mit der Abklärung ersparen kann. Dann läuft es halt nicht unter LEG, wenn das verboten ist.
Woran erkennt man, ob ein Zähler die entsprechende Fähigkeit hat?
Hallo Jürg
Es gibt Kompatibilitätslisten je Anbieter. Z.B. hier Kompatibilität | whatwatt oder hier in der Mitte gPlugD - Der IoT-Adapter für Ihren Smart Meter Bei einigen Smartmetern muss der VNB nur die Schnittstelle freischalten, bei anderen wird dafür noch ein Modul eingebaut.
Aber, es müssen alle Teilnehmer des LEG ohne Ausnahme mitmachen. Ansonsten ist die Übung für die Katz.
Gruss Werner
Danke Werner,
es ginge bei mir um ein vZEV, bei dem mein Nachbar von meinem Batteriespeicher ziehen könnte. Ich habe gesehen, dass mein Zähler eine Kundenschnittstelle hat, ich weiss aber noch nicht wie öffnen. Aber dies sollte sicher gehen.
Es hat geklappt, ja, innen ist die geeignete Buchse. Nach dem Webinar Solar Manager muss der VNB die Daten freischalten. Wenn mein Nachbar auch die Möglichkeit hat, sollte es mit WhatWatt klappen. Wie stellt denn der WhatWatt die Verbindung mit der Cloud her?
Es ist wohl so, dass ich LAN (Ethernet) oder WLAN in der Nähe haben muss. Ersteres habe ich ja …
