Stockwerkeigentümerschaft von PV Anlage überzeugen

Ausgangslage: Wir haben ca. netto 400m2 Flachdach zur Verfügung, gem. UVEK ist die Lage „sehr gut“ geeignet. Der totale Jahresverbrauch über alle knapp 30 Parteien inkl. Gewerbe ist ca. 100’000 kWh / Jahr für je NT und HT.

Ich spiele mit dem Gedanken, an der nächsten Eigentümer-Versammlung einen Antrag für den Bau einer PV Anlage zu stellen. Da das Objekt im Einzugsraum von EWZ steht, sieht aus meiner Sicht das Abrechnungssystem EKZ Eigenstrom X interessant aus, da einige Wohnungen auch vermietet sind.

Nun meine Frage: Hat jemand schon einen Überzeugenen schriftlichen Antrag für eine STWEG-Eigentümer-Versammlung formuliert, welcher auch ältere oder konservativere Personen, welche evtl. noch weniger von PV gehört haben oder die finanziellen Aspekte schauen? Welche Argumente / Fakten eignen sich hier besonders gut zur Überzeugung?

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Hallo Pet, ich habe Deinen Text leicht geändert und der KI die Frage gestellt. Lies mal Gruss Klaus (klaus.staerk@swissonline.ch)

Ich habe das für die Künstliche Intelligenz KI ChatGPT so formuliert:

Ausgangslage: Wir haben ca. netto 400m2 Flachdach zur Verfügung, gem. UVEK ist die Lage „sehr gut“ geeignet. Der totale Jahresverbrauch über alle knapp 30 Parteien inkl. Gewerbe ist ca. 100’000 kWh / Jahr für jeweils Niedertarif und Hochtarif.

Ich spiele mit dem Gedanken, an der nächsten Eigentümer-Versammlung einen Antrag für den Bau einer PV Anlage zu stellen. (Einige Wohnungen sind auch vermietet).

Nun meine Frage: Ich brauche einen überzeugenden schriftlichen Antrag für die Eigentümer-Versammlung. Sollte so formuliert sein, dass auch ältere oder konservativere Personen, welche evtl. noch wenige von PV (Photovoltaik) gehört haben oder auf die finanziellen Aspekte schauen? Welche Argumente / Fakten eignen sich hier besonders gut zur Überzeugung?

ChatGPT hat innerhalb 2 Sekunden folgendes geantwortet:
Betreff: Antrag für den Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach
Sehr geehrte Mitbesitzerinnen und Mitbesitzer,
ich hoffe, diese Nachricht findet Sie alle in bester Gesundheit. Mit diesem Schreiben möchte ich einen Antrag für die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf unserem Flachdach stellen. Ich bitte Sie, sich einige Minuten Zeit zu nehmen, um die nachfolgenden Argumente und Fakten zu betrachten, die meine Überzeugung stützen, dass eine PV-Anlage für unsere Gemeinschaft von großem Nutzen sein kann.

  1. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein: Eine Photovoltaik-Anlage ist eine nachhaltige Energiequelle, die sauberen Strom aus Sonnenlicht erzeugt. Durch die Nutzung erneuerbarer Energie können wir unseren CO2-Fußabdruck erheblich reduzieren und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Indem wir auf erneuerbare Energien umsteigen, zeigen wir auch unseren Einsatz für eine umweltbewusste Zukunft und tragen dazu bei, die Lebensqualität in unserer Gemeinde langfristig zu verbessern.
  2. Einsparung von Energiekosten: Unsere Gesamtkosten für Energie sind beträchtlich. Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage können wir einen Großteil unseres Strombedarfs selbst produzieren und dadurch unseren Bezug von teurer Energie aus dem Netz reduzieren. Dies ermöglicht langfristige Einsparungen bei den Energiekosten für alle Parteien, einschließlich unserer Mieter.
  3. Unabhängigkeit von Energieanbietern: Durch die Erzeugung unseres eigenen Stroms werden wir weniger von den Energieversorgern abhängig sein. Dies schützt uns vor möglichen Preisschwankungen auf dem Energiemarkt und gibt uns eine gewisse Sicherheit gegenüber steigenden Strompreisen in der Zukunft.
  4. Finanzielle Vorteile: Eine Photovoltaik-Anlage ist nicht nur eine umweltfreundliche Entscheidung, sondern auch eine wirtschaftlich sinnvolle Investition. Wir haben das Glück, ein Flachdach mit einer „sehr guten“ Eignung für PV-Anlagen gemäß UVEK zu besitzen. Dies bedeutet, dass unsere Anlage voraussichtlich hohe Erträge generieren wird. Zudem gibt es in vielen Ländern und Regionen staatliche Förderungen und Anreize für erneuerbare Energieprojekte, die unsere Investition zusätzlich attraktiv machen.
  5. Steigerung des Immobilienwerts: Der Bau einer PV-Anlage kann den Wert unserer Immobilie steigern. Immer mehr Menschen suchen nach umweltfreundlichen und energieeffizienten Wohnmöglichkeiten. Eine PV-Anlage könnte unser Gebäude für potenzielle Käufer und Mieter attraktiver machen und somit den Gesamtwert unserer Immobilie erhöhen.
  6. Technologische Entwicklung und gesellschaftlicher Trend: Die Technologie im Bereich der erneuerbaren Energien entwickelt sich ständig weiter. Photovoltaik ist mittlerweile eine etablierte und zuverlässige Technologie, die weltweit erfolgreich eingesetzt wird. Viele Unternehmen und Gemeinschaften gehen den Weg der Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien, um sich den gesellschaftlichen Trends anzupassen und von den langfristigen Vorteilen zu profitieren.
    Ich hoffe, diese Argumente haben Sie von der Notwendigkeit und den Vorteilen einer PV-Anlage für unsere Gemeinschaft überzeugt. Ich möchte betonen, dass diese Investition langfristig ausgelegt ist und uns sowohl ökologisch als auch ökonomisch Nutzen bringen wird. Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen und Diskussionen zur Verfügung und hoffe auf Ihre Unterstützung für diesen zukunftsweisenden Schritt.
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Vertrauen.
    Mit freundlichen Grüßen, [Name]
    [Hinweis: Der Verfasser sollte sich gegebenenfalls über die spezifischen rechtlichen und finanziellen Aspekte in seiner Region informieren, um die genannten Vorteile entsprechend zu konkretisieren. Es ist auch ratsam, vor dem Einreichen des Antrags Informationen von Solaranlagen-Installateuren einzuholen, um die genauen Kosten und Erträge der geplanten Anlage zu ermitteln.]
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Bard von Google bringt folgendes: :slight_smile:

Sehr geehrte Eigentümerinnen und Eigentümer,

ich möchte Sie heute im Namen des Vorstandes des Hauses [Hausnummer] bitten, die Installation einer Photovoltaikanlage auf unserem Dach zu genehmigen.

Die Lage unseres Hauses ist ideal für eine Photovoltaikanlage. Wir haben ein großes Flachdach mit einer Südausrichtung, das den ganzen Tag über viel Sonnenlicht erhält. Gemäß einer Studie des Bundesamtes für Energie (BFE) kann eine Photovoltaikanlage auf unserem Dach jährlich rund 100.000 kWh Strom produzieren. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund 30 Haushalten.

Der Strom, den die Photovoltaikanlage produziert, kann direkt im Haus verbraucht werden. Dies würde uns jährlich rund 30.000 Franken an Stromkosten einsparen. Der übrige Strom kann ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Dafür erhalten wir eine Vergütung von rund 20 Rappen pro Kilowattstunde.

Die Kosten für die Installation einer Photovoltaikanlage liegen bei rund 100.000 Franken. Die Amortisationszeit beträgt etwa 10 Jahre. Nach dieser Zeit würden wir jährlich rund 30.000 Franken an Stromkosten einsparen.

Die Installation einer Photovoltaikanlage ist eine Investition in die Zukunft. Sie würde uns unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und unsere CO2-Emissionen reduzieren. Sie wäre auch eine Wertsteigerung für unser Haus.

Ich bitte Sie daher, den Antrag für die Installation einer Photovoltaikanlage zu genehmigen.

Mit freundlichen Grüßen,

[Ihr Name]

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Es gibt schlagende Argumente für eine PV-Anlage, s. Leserbrief:

[39] Div. Artikel zur Abstimmung 18. Juni 2023 und
AZ am Wochenende, 10. Juni 2023, Aargau S. 28, Rolf Cavalli, Leitartikel
„Warum die Initiative das Klima nicht rettet“
AZ 14. Juni 2023, Leserbriefe, S. 12
Es lohnt sich!
Vergessen Sie das Geschwätz, dass die kleine Schweiz das Klima nicht rettet. Es
ist unklar, ob die Erderwärmung unter 3° Celsius bleibt. Argumentieren wir lieber
mit was Einfacherem: Der Umstieg auf regenerative Energien lohnt sich im
eigenen Portemonnaie! Und Geld ist ja wichtig, oder? Es geht! Wir haben es
gemacht mit Erdwärme (EWS) und Wärmepumpe (WP) 1985, fast kostenloser
Kühlung ab 1996, Brauchwarmwasser über die neue WP mit Scroll-Kompressor
2008, Photovoltaik (PV) 2014 und E-Auto 2015. Die Abhängigkeit vom Ausland
muss reduziert werden, das ist doch ausser Geld für die Schweiz wichtig, nicht nur
seit dem Krieg in der Ukraine, oder? Eigene Auswertungen zeigen eine
Amortisation der Erdwärmenutzung in ca. 15 Jahren, der PV-Anlage in
Kombination mit der WP und E-Auto in 8.5 Jahren. Also es lohnt sich! Ist das nicht
auch ein Argument ohne Emotionen?
Klaus F. Stärk, Untersiggenthal, www.staerk-erdwaerme.ch

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Ich habe gerade meine Erfahrungen dazu niedergeschrieben. Im ersten Abschnitt sind einige Punkte, die ich bezüglich diverser Interessen gelernt habe: Solar im Mehrfamilienhaus mit Stockwerkeigentum

Lieber Till
Wir planen in unserer STWEG ebenfalls eine PV Anlage (kein ZEV, aber ein Eigenstrom X).
Ich wollte deine gemachten Erfahrungen nachlesen, allerdings führt der Link ins Nirvana (Error 404).
Kannst du den Link bitte aktualisieren oder mir die entsprechenden Seiten via PM zukommen lassen?

Vielen Dank & beste Grüsse
Werner

Huch, vielen Dank für den Hinweis. Hier ist der Link: Solar im Mehrfamilienhaus mit Stockwerkeigentum

Hallo Werner

Ich stehe noch vor der Entscheidung ZEV vs. EKZ Eigenstrom X. Wenn Du dazu Punkte hast, welche eure Entscheidung getrieben haben, wäre es super, wenn Du diese hier aufführen könntest:

it works, vielen Dank!
ps. Sehr interessanter Beitrag - vielen Dank :grinning:

Danke. Ich hoffe bald Teil 2 über die eigentliche Umsetzung zu publizieren.

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Hallo Pet
Ich tendiere immer mehr zu EKZ Eigenstrom X und nicht zu einem ZEV und zwar aus folgenden Gründen:

  • Der ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) scheint mir erheblich komplexer zu sein als EKZ Eigenstrom X

  • EKZ Eigenstrom X ist einfacher umzusetzen, falls nicht alle Stockwerkeigentümer sich an der PV Anlage beteiligen möchten

  • Tiefere Installationskosten, die bestehenden Zähler können genutzt werden

  • Einfachere Abrechnung via EKZ

  • Aber: Ich finde leider keine Musterreglemente für EKZ Eigenstrom X, nur für ZEV…

Wir haben unsere a.o. Eigentümerversammlung noch nicht gehabt, jedoch grundsätzlich entschieden eine PV Anlage zu erstellen. Ich bin gespannt, wofür ihr euch entscheidet!

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@irbis42 wir haben den gleichen Pfad gewählt (lokaler Energiversorger und nicht ZEV). Ich hab jetzt unsere Erfahrungen hier neidergschrieben (wir haben Selbstbau gemacht) Solar-Selbstbau im Mehrfamilienhaus.

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